Kaltrunderneuerung


Die Kaltrunderneuerung
ist eine formunabhängige Runderneuerung, bei der ein bereits vulkanisierter Laufstreifen verwendet wird. Dieser wird mittels einer unvulkanisierten Bindegummischicht auf die abgerauhte Karkasse aufgebracht und in einem Autoklaven bei einer Temperatur von ca. 110°C abgeheizt.


Der Produktionsablauf


Eingangskontrolle



  • Jede Karkasse wird vorab einer genauen Sichtprüfung unterzogen
  • Marke, Alter und Beschädigungen werden nach unseren strengen Auswahlkriterien geprüft

Shearografie



  • Optisches, zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Feststellung von äußerlich nicht erkennbaren Defekten
  • erkennt Fehler wie Gürtelkantenlösungen, Lösungen zwischen den Karkassenlagen, Lufteinschlüsse oder Feuchtigkeit

Rauhen



  • das alte Profil wird durch moderne computergesteuerte Rauhmaschinen abgerauht

Karkassenreparatur



  • Reparatur von Gummi und Unterbauverletzungen, z.B. Einbau von Nagellochpflastern, Durchschlagsreparaturen, Ausschleifungen von Rost im Stahlcordbereich, Wulstreparaturen
  • Sorgfältige Schadensausarbeitung und Schadensbegutachtung
  • ausschließliche Verwendung von Markenprodukten

Belegen



  • unvulkanisierte Bindegummimischung wird computergesteuert auf die Lauffläche aufgetragen
  • computergesteuerte Belegung direkt nach Aufbringung des Bindegummis mit einem vorvulkanisierten Laufstreifen

Einhüllen




  • der Reifen wird in eine Gummihülle gepackt und unter Vakuum gebracht

Vulkanisation




  • Verbindung zwischen Karkasse, Bindegummi und Laufstreifen wird im Autoklaven (Heizkessel) hergestellt
  • Vulkanisation dauert ca. 4 Stunden bei einer Temperatur von ca. 110°C

Endkontrolle



  • zum Schluss wird der Reifen nochmals einer umfassenden und gründlichen Kontrolle unterzogen